Strahltechnische Entwicklungsarbeiten: Injektor-Strahlgerät KF-HIS 19/11

Hochleistungsinjektorstrahler Typ KF-HS 19/11 mit Sofortschalteinrichtung. Dieses Gerät zeichnet sich durch hohe Strahlleistung und geringes Transportgewicht aus. Das komplette Gerät kann mühelos von einer Person manuell transportiert werden und bei häufigem Standortwechsel ökonomisch eingesetzt werden.

Beschreibung

Das Strahlgerät KF-HIS ist ein Hochleistungs-Injektorstrahler, der eine Strahlleistung erreicht, die bisher nur vom Druckstrahlen bekannt ist. Das eingesetzte Druckluftventil ermöglicht ein sofortiges Ein- bzw. Ausschalten des Strahlvorganges. Verzögerungen, wie üblicherweise beim Druckstrahlen, gibt es nicht. Zur Erhöhung der Sicherheit befindet sich ein zusätzliches Absperrventil in der Druckluftzuleitung. Strahldüse und Luftdüse, die einem hohen Verschleiß unterliegen, sind aus Hartmetall gefertigt.

Einsatzbereich

Die Vorteile des Strahlgerätes machen sich besonders bei größeren Flächen und Bauteilen bemerkbar. Grundsätzlich sind im Vergleich zum Druckstrahlen die gleichen Arbeiten ausführbar. Allerdings wird beim Druckstrahlen verfahrensbedingt ein höherer Wirkungsgrad erreicht. Sind jedoch bei Ausführung von Strahlarbeiten häufige Unterbrechungen erforderlich, so wird sich der Wirkungsgrad dem des Druckstrahlens annähern. Für viele Arbeiten ist der Einsatz eines Druckstrahlgerätes nicht effektiv. Der Injektorstrahler ist mit wenigen Handgriffen einsatzbereit. Wegen des geringen Eigengewichtes und Platzbedarfes der Ausrüstung ist die Handhabung und der Transport von einer Person mühelos möglich. Bei häufigem Standortwechsel ist das besonders von Vorteil.

Unter anderem lassen sich folgende Arbeiten damit ausführen:
  • Entfernen von Anstrichstoffen, Verschmutzungen, Rost, Zunder
  • Aufrauen von Oberflächen zum anschließenden Farb-, Metallbeschichten, Kleben o. ä.
  • Strahlarbeiten an ortsfesten Bauwerken aus Stahl, Beton, Mauerwerk
  • Nachstrahlen von Schadstellen nach der Montage von größeren Stahlkonstruktionen
  • Nacharbeiten z.B. zur Erbringung von Garantieleistungen
Einsatzgrenzen
  • maximaler Druck: 10 bar
  • Ansauglängen: max. 10 m, Förderhöhe bis 4 m, für Stahlkies mit einer Körnung bis 0,8 mm
  • nichtmetallische Strahlmittel: alle bekannten Strahlmittel bis zu einer Korngröße von 1,5 mm

NEU!
Jetzt auch mit Wassernebel zur Staubbindung erhältlich.

Weiterentwicklung:

  • Die Strahldüse ist aus Borcarbid gefertigt und somit hochverschleißfest.
  • Ein zusätzliches, einfaches System ermöglicht nach Erfordernis die Ansaugung von Wasser aus einem einfachen offenen Wassergefäß (Eimer, Gießkanne, u.s.w.). Somit lassen sich Stäube während des Strahlens durch Wassernebel binden.
  • Die Nebelmenge ist durch einen kleinen Kugelhahn einstellbar.
  • Es besteht die Möglichkeit die gestrahlte Oberfläche nachfolgend zu waschen ohne das Strahlmittel gefördert wird.
  • Alle mit Wasser in Berührung kommenden Bauteile des Strahlgerätes sind aus nicht rostendem Material hergestellt.
     

  Datenblatt Injektor-Strahlgerät (pdf)